Dialogforen Energiewende
Akzeptanz und Umsetzung durch Bildungsformate für und mit Aktiven im Handwerk (DiaEn)
Das Projekt DiaEn ist Teil des Verbundprojekts SoPaEn („Sozialpartnerschaftliche Energiewende – Akzeptanz, Wissensproduktion und Reorganisation in der handwerklichen Selbstverwaltung“). Es zielt darauf ab, die gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende im Handwerk durch zielgruppenspezifische Bildungsangebote zu stärken und auf diesem Wege praxisnahe sowie sozialpartnerschaftlich ausgerichtete Handlungsräume zu eröffnen.
Die Energiewende ist ohne die Mitwirkung des Handwerks nicht umsetzbar – sei es im Bereich der Gebäudesanierung, des Anlagenbaus oder der Energieberatung. Gleichzeitig zeigen sich innerhalb des Handwerks große Unterschiede in Bezug auf die Akzeptanz und Deutungsmuster zur Energiewende. Genau hier setzt das Projekt an: Es entwickelt Dialogforen und Workshopformate, die auf die Lebens- und Arbeitswelt aktiver Handwerker*innen abgestimmt sind – sowohl auf der Arbeitnehmer- als auch auf der Arbeitgeberseite. Ein besonderer Fokus liegt auf Menschen, die in Gremien der Selbstverwaltung, wie Kammern und Innungen, engagiert sind.
In enger Zusammenarbeit mit Kammern, Verbänden, wissenschaftlichen Einrichtungen und weiteren Teilprojekten im Verbund werden Formate realisiert, die einen niedrigschwelligen Einstieg ermöglichen, Perspektivenvielfalt sichtbar machen und gesellschaftspolitische Deutungen zur Energiewende reflektieren helfen.
Zentrale Ziele des Projekts DiaEn
- Entwicklung und Erprobung aktivierender Bildungsformate (z. B. Dialogforen, Planspiele, moderierte Kleingruppenformate)
- Förderung von Teilhabe und Dialog in der Energiewende im Handwerk
- Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die politische Bildungspraxis
- Erfassung von Handlungsbarrieren sowie Potenzialen in der Meinungsbildung zur Energiewende
Das Verbundprojekt SoPaEn
DiaEn ist eines von vier Teilprojekten im interdisziplinären Verbundprojekt SoPaEn, das die Energiewende aus Perspektive von Individuen, Betrieben und Verbänden im Handwerk analysiert. Ziel ist es, rechtskonforme und praxisorientierte Unterstützungsangebote zu identifizieren, die im Dialog mit Akteur*innen entwickelt werden.
Verbundpartner:
- Bergische Universität Wuppertal, Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) – Koordination und Teilprojekt zu Einstellungen und Reorganisation im Handwerk
- Institut für Betriebsführung im DHI e. V. (itb) – Teilprojekt zu betrieblicher Umsetzung und Praxisbeispielen
- Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Forschungsstelle Kammerrecht – Teilprojekt zu rechtlichen Rahmenbedingungen
- Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben – Teilprojekt DiaEn (politische Bildung, Sozialpartnerdialog, Zielgruppenansprache im Handwerk)
Beteiligte Landesorganisationen Arbeit und Leben
Laufzeit
01.01.2026 bis 31.12.2027
Ansprechpersonen
Samir Colic Castillo
Projektleitung
0202 – 97 404 24
Barbara Menke
Bundesgeschäftsführung
0202 – 97 404 15
Moritz Greil
Projektumsetzung Arbeit und Leben in Bayern
01520 / 96 68 95 8
Nora Schrimpf
Projektumsetzung Arbeit und Leben Hessen
(0) 6171 / 580 291
Förderung
Das Projekt wird im Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert