Solidarität und Empowerment
Arbeit und Leben mit zwei Beiträgen im neuen Journal für politische Bildung
Gesellschaftliche Polarisierung, soziale Ungleichheit und autoritäre Tendenzen stellen die politische Bildung vor die Frage, was Menschen und Gesellschaften zusammenhält und wie politische Handlungsfähigkeit gestärkt werden kann. Die neue Ausgabe des Journals für politische Bildung nimmt deshalb Solidarität und Empowerment in den Blick. Auch Arbeit und Leben ist mit zwei Beiträgen in dem Heft vertreten.
Empowerment für queere Jugendliche in der Ausbildung
In einem Praxisbeitrag wird die Arbeit des Projekts „Queer im dualen System“ vorgestellt. Das Projekt setzt sich dafür ein, queere Jugendliche und junge Erwachsene während ihrer Ausbildung zu unterstützen und zu stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei Empowerment, die Auseinandersetzung mit Diskriminierung und die Frage, wie eine vielfältige und diskriminierungssensible Ausbildungskultur gestaltet werden kann.
Der Beitrag zeigt, wie politische Bildung konkrete Räume für Selbstermächtigung und Teilhabe schaffen kann – und warum Solidarität gerade dort wichtig ist, wo junge Menschen in ihrem Ausbildungsalltag mit Ausgrenzung oder Diskriminierung konfrontiert sind.
Solidarität in der politischen Bildung im Wandel der Zeit
In der Rubrik „Zeitzeugen“ kommt außerdem unsere langjährige Geschäftsführerin Barbara Menke zu Wort. Im Interview blickt sie auf die Entwicklung von Solidarität in der politischen Bildung zurück und spricht darüber, wie sich gesellschaftliche Herausforderungen und die damit verbundenen Aufgaben politischer Bildung im Laufe der Zeit verändert haben.
Damit verbindet die Ausgabe aktuelle Praxiserfahrungen mit einem Blick auf die Geschichte politischer Bildung – und macht deutlich, dass die Frage nach Solidarität immer auch eine Frage danach ist, wie Menschen gesellschaftliche Veränderung gemeinsam gestalten können.
Die Ausgabe „Solidarität und Empowerment“ ist ab sofort erhältlich. Das gesamte Heft sowie die beiden Beiträge von Arbeit und Leben gibt es im Journal für politische Bildung zu lesen.