Aufbruch 1989 – Stillstand 2009? Einladung zu einem europäischen Geschichtsforum 27. – 29. Mai in Berlin für MultiplikatorInnen in der Jugendarbeit
Seit Jahren kommt die Europäische Union in der öffentlichen Wahrnehmung schlecht weg: Je nach Standpunkt wird sie als „zahnloser Tiger“ bezeichnet, weil sie scheinbar ohne realen Einfluss auf das Geschehen der Weltpolitik ist, oder sie wird zum „bürokratischen Monster“ stilisiert, das zunehmend den Gestaltungsspielraum nationaler Politik einengt.
Im Rahmen des Geschichtsforums mit der Bundeszentrale für politische Bildung „Aufbruch 1989 – 2009: Wege aus der deutschen und europäischen Teilung“ vom 27. – 29. Mai 2009 bietet der vom Bundesarbeitskreis ARBEIT und LEBEN in Kooperation mit ARBEIT und LEBEN Berlin und anderen AL-Landesorganisationen organisierte internationale Workshop jungen Menschen aus Deutschland und dem europäischen Ausland die Möglichkeit, der Frage nachzugehen, welchen Mehrwert die europäische Einigung in historischer Perspektive hat.
Vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament tragen MultiplikatorInnen in der Jugendarbeit (Jugendinitiativen, Ausbildungsvertretungen, Jugendredakteure, etc.) in Diskussionsrunden, Gesprächen mit Zeitzeugen und gemeinsamen Exkursionen an historische Orte, Informationen zu den Hintergründen der Systemkonfrontation zwischen Ost- und Westeuropa sowie den Gründen für den „Aufbruch von 1989“ zusammen und bereiten sie in Präsentationen auf.
Sie reflektieren über die Herausforderungen, die sich aus diesen historischen Ereignissen für den europäischen Einigungsprozess aus ihrer Sicht ergeben. Über die Befassung mit den historischen Ereignissen von 1989 werden Impulse für die weitergehende Beschäftigung mit europapolitischen Fragestellungen im Rahmen der Jugendarbeit vermittelt.
Ort: Berlin
Zeitraum: 27. – 29.5.2009
Anmeldung:
Sebastian Welter, Bundesarbeitskreis ARBEIT und LEBEN (DGB/VHS) e.V.
Dr. Heiner Wörmann, ARBEIT und LEBEN Berlin
Programmablauf:
Mittwoch, 27. Mai 2009 | |
bis 11:00 Uhr | Anreise der TeilnehmerInnen und Einchecken im Hotel Hotel Ansbach, Ansbacherstraße 4, U-Bahn Wittenbergplatz Hotel-Pension Spree, Trautenaustraße 19, U-Bahn Güntzel-, Spichernstraße |
11:30 Uhr | Begrüßung und Vorstellung des Workshop-Programms |
12:00 Uhr | Kennen lernen: Steckbrief: „Wo war ich am 9.11.1989? Wo war ich am 1.5.2004? Wo war ich am 1.1.2007“ |
13:00 Uhr - 14:00 Uhr | Mittagsimbiss am Seminarort DGB-Haus, Keithstraße 1-3, Wilhelm-Leuschner-Saal |
14:00 Uhr | Einstieg in die Thematik: Berlin 1989: Die Feierlichkeiten zum 40jährigen Bestehen der DDR |
15:00 Uhr | Diskussion im Plenum |
16:00 Uhr | Kaffeepause |
16:30 Uhr | Wahr oder Falsch? Gerüchte und Informationen über Ereignisse aus den Tagen des Umbruchs |
17:30 Uhr | Gespräch mit Zeitzeugen: „... und da ging tatsächlich die Mauer auf!“ – Wie es zur Grenzöffnung am 9.11.1989 kam. |
19:00 Uhr | Abendessen |
Donnerstag, 28.5.2009 | |
8:00 Uhr | Frühstück im Hotel |
9:00 Uhr | Beginn des Workshop-Programms, Klärung organisatorischer Fragen |
9:15 Uhr | Aufteilung der TeilnehmerInnen in Arbeitsgruppen |
9:30 Uhr | Spurensuche an historischen Plätzen der „Wendezeit“ |
12:00 Uhr | Auswertung der Spurensuche |
13:00 Uhr – 14:00 Uhr | Mittagspause |
14:00 Uhr – 15:30 Uhr | gemeinsame Vorbereitung der Präsentationen |
15:30 Uhr | Kaffeepause |
16:00 Uhr | Präsentation der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen und Diskussion |
19:00 Uhr | Buffet und Gesprächsrunden |
Freitag, 29. Mai 2009 | |
8:00 Uhr: | Frühstück im Hotel |
9:00 Uhr: | Beginn des Workshop-Programms, Klärung organisatorischer Fragen |
9:15 Uhr: | EUROPA ist.... – Assoziationen |
10:00 Uhr: | Was kann ich, wir die Gesellschaft tun, damit die Einigung Europas misslingt? |
10:30 Uhr | Kaffeepause |
11:00 Uhr | „Eine traurige Geschichte“?: Die EU im Jahre 2030 |
12:00 Uhr | Europa, wie ich es mag... |
13:00 Uhr – 14:00 Uhr | Mittagspause |
14:00 Uhr | Auswertung des Workshop-Verlaufs |
15:30 Uhr | Abreise der TeilnehmerInnen |
Kontakt:
Sebastian Welter
Tel: 0202 97404-13
Fax: 0202 97404-20
Dr. Heiner Wörmann
Tel. 030 – 21 000 66 26
Fax 030 – 030 / 21 000 66 13