Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg hat am 21. Mai sein 75-jähriges Bestehen im Hans-Böckler-Haus in Berlin gefeiert. Gemeinsam mit Kolleg*innen, Weggefährt*innen und Unterstützer*innen blickte die Einrichtung auf 75 Jahre Bildung und Beratung zur Stärkung von Demokratie, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt zurück.
Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier stand die Frage, wie aktuell der Auftrag von Arbeit und Leben heute ist. Nach einer Lesung und einem Zukunftspodium bot das anschließende Get-together Raum für Austausch und Begegnung. Besonders spürbar war dabei die Verbundenheit der Menschen, die Arbeit und Leben seit vielen Jahren begleiten, unterstützen und mitgestalten.
In ihrem Grußwort betonte Berlins Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe, dass gerade in Zeiten großer Veränderungen Orte gebraucht werden, „die Menschen stärken, verbinden und niemanden zurücklassen“. Katja Karger, Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg und Vorstandsvorsitzende von Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg, erinnerte in ihrer Eröffnungsrede daran, dass Arbeit und Leben seit jeher für „Bildung, die bewegt“ stehe und sich gemeinsam mit den Menschen und gesellschaftlichen Herausforderungen weiterentwickelt habe.
Das Jubiläum machte deutlich: Politische Bildung, Beratung und Begegnung bleiben zentrale Voraussetzungen für eine demokratische Kultur der Teilhabe und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.