Vielfalt als Chance in Arbeits- und Lebenswelt

Gegen die Ausgrenzung von Zugewanderten

Kurzbeschreibung

Vielfalt als ChanceMit dem Projekt „Vielfalt als Chance in Arbeits- und Lebenswelt“ schafft ARBEIT UND LEBEN ein Angebot, das mit der Auseinandersetzung mit rechtsextremistischen Tendenzen und Einstellungen an zentralen Orten der Arbeits- und Lebenswelt vieler Menschen anknüpft: Arbeit und Freizeit.

Der Arbeitsplatz ist ein wichtiger Ort für die reflektierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen. Für Berufstätige stellt der Arbeitsplatz bzw. Ausbildungsplatz dabei in der Regel einen der bedeutendsten Zugänge zum gesellschaftlichen Leben dar. In dem Projekt werden Seminare mit Unternehmensbelegschaften durchgeführt, die der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Argumentationsmustern ebenso wie der Auseinandersetzung mit typischen Vorurteilen und Diskriminierungsschemata  dienen.

In zusätzlichen Veranstaltungen werden Schwerpunktthemen, die im Rahmen aktueller Debatten von Rechtsextremen oder Populisten gern aufgegriffen und mit Fehlinformationen versehen sowie mit Vorurteilen belastet werden, wie beispielsweise Asyl und Islam, in einer fundierten Auseinandersetzung thematisiert.

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Unternehmen werden dafür sensibilisiert, welche Folgen manifestierte rechtsextreme Einstellungen für das Unternehmen in seinem gesellschaftlichen Umfeld haben können und welche Chancen eine aufgeklärte und tolerante Belegschaft für den Unternehmenserfolg birgt. Sie werden über Wege zu einer toleranten Unternehmenskultur beraten und darin unterstützt, rechtsextremen Diskussions- und Argumentationsmustern erfolgreich entgegen zu wirken.

Nach der modellhaften Erprobung in Sachsen, der Evaluation der Projektergebnisse und -erfahrungen kann die Projektidee auch auf weitere Bundesländer übertragen werden.

Förderer

Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Kooperationspartner

  • Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN
  • ARBEIT UND LEBEN Sachsen

Ansprechpartnerin

Sonja Puchelski
Telefon: (0202) 97 404 - 23
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Laufzeit

01.01.2016 – 31.03.2017