Newsletter 5 – April 2017

Internationale Bildung:
Wesentliche Voraussetzung für Verständigung und Zusammenarbeit in einer von Krisen belasteten Welt!

AL Newsletter 5 April 2017Die Europäische Union steht vor besonderen Herausforderungen: Im Inneren schwelt die nicht überwundene Eurokrise weiter; Großbritanniens Brexit steht vor der Tür; dazu droht das Anwachsen rechtspopulistischer und europafeindlicher Parteien. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bedroht den Frieden auf unserem Kontinent; der nicht enden wollende Krieg in Syrien ist eine humanitäre Katastrophe. Sie betrifft Europa mit der Flüchtlingsproblematik ganz unmittelbar. Genauso wie die Frage: Wohin driften die USA unter Donald Trump? Die Zukunft eines einigen, friedlichen und demokratischen Europa steht neu auf dem Spiel. Viele alte Gewissheiten werden brüchig. Eine jedoch nicht: Verständigung wird mehr gebraucht denn je!

Wenn sich die Beziehungen zwischen den Staaten verhärten, müssen die Beziehungen zwischen den Menschen umso intensiver, umso enger werden. Internationale Bildung leistet in dieser Hinsicht schon heute wichtige Beziehungsarbeit. Lernend einander besser kennenzulernen, Erfahrungen und Meinungen diskursiv auszutauschen, eigene Werte mit denen des Gegenüber in eine respektvolle Beziehung zu setzen, birgt erfahrungsgemäß die größte Chance zur nachhaltigen internationalen und interkulturellen Verständigung.

Zu diesem Erfahrungs- und Meinungsaustausch kann die internationale Jugend- und Erwachsenenbildung wichtige Beiträge leisten. Das bewährte Konzept der „Völkerverständigung“ hat nichts an Aktualität verloren. Dies belegt dieser Newsletter. Er stellt Ihnen verschiedene Angebote der von ARBEIT UND LEBEN durchgeführten internationalen Bildungsarbeit vor.

Es sind allesamt konkrete Beispiele für eine demokratische und nachhaltige Bildungsarbeit im internationalen Kontext. Hier kann sich informieren, wer an Teilnahme interessiert ist. Die nachfolgenden Beispiele zeigen darüber hinaus, welchen Reichtum an Aspekten diese Bildungsarbeit vorweisen kann und sie lassen ahnen, welchen positiven Nutzen die internationale Bildung hat – für das friedliche Zusammenleben sowie die demokratische und nachhaltige Entwicklung Europas und der Welt.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine anregende Lektüre unseres Newsletters, den Sie sich hier als PDF herunterladen können.


Barbara Menke

Bundesgeschäftsführerin
ARBEIT UND LEBEN

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