Newsletter 4 – Oktober 2016

Politische Bildung hilft verstehen, sich verständigen, ohne Angst verschieden zu sein

AL Newsletter 4 Oktober 2016Das Ankommen und Bleiben der aus Krieg, Gefahr und Lebensbedrohung Geflüchteten zu unterstützen, ist die Aufgabe, vor der wir alle stehen, auch die Organisationen der politischen Bildung.

Wir von ARBEIT UND LEBEN möchten daran aktiv mitwirken und die „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat- gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“, die sich Anfang 2016 u.a. auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes gegründet hat, für unseren Aufgabenbereich umsetzen.

Gemeinsam in der und über die Bildungsarbeit eine produktive Perspektive zu entwickeln, wie zukunftsfähige Wege in ein Einwanderungsland Deutschland aussehen können, in ein Land, das sich verändert, ohne sich fremd zu werden, das seine substanziellen politischen Werte erhält und pflegt und sich in Achtung und Respekt vor anderen Religionen und Kulturen übt.

Die Entwicklung solcher Perspektiven ist aber keine einseitige Angelegenheit und darf es in einem Einwanderungsland auch nicht sein. Sie bedarf der Beteiligung der neu Hinzugekommenen.

Beteiligung ist dabei vielfältig: im unmittelbaren Lebensumfeld, in der Arbeitswelt, in gesellschaftlichen Zusammenhängen. Dies sind wichtige Ankerorte dafür, dass aus dem Ankommen das Bleiben werden kann.

Wir möchten unsere verschiedenen Angebote – von der Bildungsarbeit bis zur Beratung in Fachstellen – dazu vorstellen und damit den konstruktiven Austausch über Gelingensbedingungen für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben in der Demokratie fördern.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine anregende Lektüre unseres Newsletters, den Sie sich hier als PDF herunterladen können.


Barbara Menke

Bundesgeschäftsführerin
ARBEIT UND LEBEN

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