Newsletter 2 – April 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

AL Newsletter 1 April 2015rund 7,5 Millionen Menschen oder anders gesagt 14,5% der erwerbstätigen Bevölkerung können in Deutschland nicht oder nur unzureichend lesen und schreiben. Ein Befund, der zum Handeln auffordert und die Frage aufwirft: was können die politische Bildungsarbeit und angrenzende Bereiche der Weiterbildung zur Lösung des Problems beitragen?

Wie können die Erfahrungen aus der politischen Bildung in der Arbeit mit bildungsbenachteiligten Menschen sinnhaft genutzt werden, um neue Formen der Grundbildung zu erproben und zu etablieren?

Denn genau dort, wo die Menschen leben und arbeiten, brauchen sie Zugänge zu Bildung und speziell zur Grundbildung. Dort brauchen sie möglichst niedrigschwellige Angebote und dort brauchen sie Brückenmenschen, die ihnen einen Zugang zu diesen Angeboten eröffnen.

Grundbildung, wie wir sie verstehen, ist nicht nur die Sicherung der Berufsfähigkeit auf basalem Niveau. Erweiterte Grundbildung zielt darüber hinaus auf bessere und vielfältigere Möglichkeiten der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe: in der Arbeit wie im Leben. Studien belegen, dass die aktive Behebung des funktionalen Analphabetismus in unserer Gesellschaft auch einen Beitrag zu vermehrter politischer Teilhabe für mehr Menschen leistet – und damit zur Stärkung und Sicherung unserer Demokratie und politischen Kultur.

Wir von ARBEIT UND LEBEN haben uns der Frage der arbeitsplatzorientierten Grundbildung zugewandt. Mit dem Newsletter möchten wir unsere Erfahrungen präsentieren und gleichzeitig dazu anregen, sich mit Fragen von Grundbildung und Teilhabemöglichkeiten intensiver auseinander zu setzen.

Eine anregende Lektüre unseres Newsletters, den Sie sich hier als PDF herunterladen können, wünscht


Barbara Menke

Bundesgeschäftsführerin
ARBEIT UND LEBEN

pdfDownload des Newsletters als PDF ...