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Newsletter 1 – November 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

AL Newsletter 1 November 2014gerne möchten wir uns heute mit unserem neuen ARBEIT UND LEBEN-Newsletter vorstellen. Mit diesem Newsletter möchten wir in regelmäßigen Abständen über unsere Bildungsarbeit im Bund und in den Ländern sowie den Kommunen informieren und somit den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen, den Kooperationspartnern und den fördernden Ministerien und Behörden intensivieren.

Unser thematischer Schwerpunkt für die erste Ausgabe des Newsletters ist die historisch-politische Bildung.

„Ich wollte und will die Welt durch aufklärende Argumente beeinflussen”, so der Historiker Hans-Ulrich Wehler in seinem letzten Interview. Für Wehler war historische Forschung zeitlebens gleichbedeutend mit politisch-historischer Bildung. Forschend und schreibend hat er sich eingesetzt für die Ostverträge, den Frieden mit Russland und Polen in der frühen Bundesrepublik, gegen eine Relativierung des Holocaust im sogenannten Historikerstreit, gegen das Verdrängen der sozialen Spaltung und der wachsenden Ungleichheit in Deutschland bis in seine letzten Lebenstage.

Was sagt uns dieses persönliche Beispiel eines der bekanntesten deutschen Historiker? Es sagt uns:

Historisch-politische Bildung ist – wenn sie diese Bezeichnung verdienen will – argumentativ und aufklärend zugleich; sie ist nicht auf totes Wissen, sondern auf lebendiges Handeln gerichtet; sie will die Welt nicht nur erklären, aber sonst so lassen, wie sie ist; sie will sie verändern und – wenn auch nur ein Stück weit – für die Menschen besser machen.

Mit den im Folgenden dargestellten Einblicken in die Bildungsarbeit von ARBEIT UND LEBEN, möchten wir die Spannbreite der Möglichkeiten der historisch-politischen Bildung vorstellen und aufzeigen, dass die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit eben dazu beiträgt, das Leben der Menschen ein Stück weit besser und vor allen Dingen auch verständlicher zu machen.

Eine anregende Lektüre unseres Newsletters, den Sie sich hier als PDF herunterladen können, wünscht


Barbara Menke

Bundesgeschäftsführerin
ARBEIT UND LEBEN

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