Herzlich willkommen auf der Website des Bundesarbeitskreises ARBEIT UND LEBEN!

ARBEIT UND LEBEN ist eine Weiterbildungseinrichtung, die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und dem Deutschen Volkshochschulverband (DVV) getragen ist. Wir sind eine Fachorganisation der politischen und sozialen Bildungsarbeit. Wir möchten mit unseren Bildungsangeboten dazu beitragen, dass sich die ARBEIT und das LEBEN der Menschen nach den Kriterien von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer demokratischen Kultur der Partizipation entwickeln können.

Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN ist der Dachverband der verschiedenen ARBEIT UND LEBEN Einrichtungen in den Ländern und Kommunen.

ARBEIT UND LEBEN ist Partner der Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung

brand logoAL setzt bereits seit einigen Jahren in bundesweiten und regionalen Projekten  das Thema Grundbildung um. Wir engagieren uns darüber hinaus, das Thema sowohl intern als auch in weiteren Netzwerken als Querschnittsthema in die Diskussion und Praxis zu bringen. AL wurde daher als neuer Partner der Alphadekade aufgenommen!

Aufruf des Bundesausschusses Politische Bildung (bap) e.V.

bapDer Erfolg der AfD und der Einzug von Nationalisten, Fremdenfeinden und Rechtsextremen in den Bundestag fordert uns als Demokraten und Demokratinnen mehr denn je zu einer sachlichen Analyse und vor allem zu aktivem politischen Handeln auf.

Für beides sind die Institutionen der Politischen Bildung, die im Bundesausschuss politische Bildung (bap) organisiert sind, geborene Partner. Denn die Politische Bildung und ihre Träger und Einrichtungen haben in der demokratischen Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit nicht nur eine lange Tradition, sondern auch fachliche Expertise, die sie beständig weiterentwickelt und den Anforderungen der Zeit angepasst haben. Die Bildungsarbeit im bap steht schon immer gegen Nationalismus und Fremdenhass und für eine starke, vor allem weltoffene Demokratie.

Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN präsentiert sich in Imagefilm

FilmstillAL-Präsidentin Elke Hannack

Mit seinem gerade veröffentlichten Image-Film präsentiert der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN seine bundesweite Bedeutung und Vernetzung seiner vielfältigen Arbeit. Premiere hatte der Trailer auf der 37. Mitgliederversammlung in Wuppertal mit äußerst positiver Resonanz der anwesenden Gäste.

Der Film gibt in dynamischer Abfolge Einblicke in die Aktivitäten von AL. In Wortbeiträgen prominenter Expertinnen und Experten werden beispielsweise der politische Dialog mit AL oder Auswirkungen der inhaltlichen Arbeit auf das politische Leben in Deutschland thematisiert. O-Töne und Statements im Film werden von folgenden wichtigen und mit AL verbundenen Akteurinnen und Akteuren präsentiert:

  • Elke Hannack, Präsidentin von ARBEIT UND LEBEN, Stellvertreterin DGB-Bundesvorstand
  • Daniela Kolbe, MdB
  • Annegret Kamp-Karrenbauer, DVV-Präsidentin, Ministerpräsidentin Saarland
  • Thomas Krüger, Präsident bpb

 

Neuer Blog für die Politische Jugendbildung bei ARBEIT UND LEBEN

jubiblogfacebookFrisches Design und frische Ideen – die Jugendbildungsreferentinnen und –referenten von ARBEIT UND LEBEN sind stolz darauf, ihre Arbeit auf der neuen Website www.politische-jugendbildung.blog vorzustellen

12
Oktober
2017

Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel

Neue Einrichtung bei ARBEIT UND LEBEN Berlin-Brandenburg

welttag fuer menschenwuerdige arbeit.jpgjsessionid2DAC4AFC61D8BAF59F4F6FAAE75AED92Anlässlich des zehnten Jahrestages des Welttags für menschenwürdige Arbeit stellt ARBEIT UND LEBEN Berlin-Brandenburg die Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel vor. Die neue Einrichtung wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sind weltweit 25 Millionen Menschen von Zwangsarbeit betroffen. Dies betrifft auch Menschen in Deutschland. Zwangsarbeit findet in verschiedenen Branchen statt, darunter der Bausektor, die Landwirtschaft, die Gastronomie und auch Privathaushalte. Dabei befinden Menschen sich in Zwangslagen und Abhängigkeiten, die von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern und anderen Personen ausgenutzt werden. Dies geschieht beispielsweise durch Täuschung und das Vorenthalten von Lohn, das Einbehalten von Reisepässen oder auch durch Drohungen bis hin zu Gewaltanwendung. Gleichzeitig existieren große Lücken bei der Identifizierung von Betroffenen, bei der Strafverfolgung von Täterinnen und Tätern sowie bei der Unterstützung und Versorgung von Betroffenen. Daher besteht dringender Handlungsbedarf zur Sensibilisierung und Vernetzung wichtiger Akteure in Behörden, Organisationen und Beratungsstellen. Die Bekämpfung von Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel erfordert koordinierte und effektive Maßnahmen.
Doro Zinke, Vorsitzende von AL Berlin-Brandenburg und DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, begrüßt die Einrichtung der Servicestelle: „Wir wissen durch die Erfahrungen unserer Beratungsstellen, dass Arbeitsausbeutung ein großes Problem ist. Gute Arbeit muss aber für alle gelten. Dafür braucht es wirksamere Kontrollen um Verstöße gegen Arbeitsstandards und Fälle von Zwangsarbeit aufzudecken.“ Wichtig sei auch die dauerhafte Finanzierung von Unterstützungsstrukturen für Betroffene.
Yasmin Fahimi, Staatssekretärin im BMAS: „Der Schutz der Menschenrechte hat in Deutschland bereits ein hohes Niveau und die Arbeits- und Sozialgesetzgebung bildet den hohen Stellenwert ab, den wir diesem Ziel einräumen. Dennoch besteht auch bei uns noch Handlungsbedarf. Deshalb fördert das BMAS die neue Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel. Darüber hinaus sind wir verpflichtet, internationale Übereinkommen wie beispielsweise die „EU-Richtlinie zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer“ (2011/36) auf nationaler Ebene umzusetzen. Das BMAS und die Bund-Länder-Arbeitsgruppe haben dafür in der vergangenen Legislaturperiode den Grundstein gelegt. Nun gilt es, diese Arbeit zu verstetigen.“
Neben der Vernetzung der zuständigen Stellen in den Bundesländern wird die Servicestelle Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen zu Erscheinungsformen und rechtlichen Grundlagen von Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel durchführen. Zielgruppe dieser Schulungen sollen beispielsweise Mitarbeitende in zuständigen Behörden sein. Im Rahmen eines internetgestützten Informationsportals werden zudem umfangreiche Materialien und Informationen zum Thema zur Verfügung stehen.

http://www.berlin.arbeitundleben.de/migration-und-gute-arbeit/servicestelle-gegen-arbeitsausbeutungzwangsarbeit-und-menschenhandel.html

ARBEIT UND LEBEN - DGB/VHS Berlin-Brandenburg
Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel
Dr. Philipp Schwertmann, Leiter des Fachbereichs „Migration und Gute Arbeit“
Keithstr. 1/3, 10787 Berlin
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 030 – 5130 192 70