GRETA

Grundlagen für die Entwicklung eines trägerübergreifenden Anerkennungsverfahrens für die Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung

projektlogo-gretaIm Projekt GRETA „Grundlagen für die Entwicklung eines trägerübergreifenden Anerkennungsverfahrens von Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung“ wurden im Zeitraum von 2014-2018 Konzepte und Instrumente zur Anerkennung von Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung entwickelt. Die GRETA-Produkte werden als wichtige Voraussetzung gesehen, um den Status der Lehrenden und der Weiterbildung insgesamt aufzuwerten, die Professionalität des Lehrpersonals zu erhöhen und einen nachhaltigen Beitrag zur Professionalisierung in der Erwachsenen- und Weitebildung zu leisten. Der besondere Mehrwert der entwickelten Konzepte und Instrumente besteht in einer – im Feld der Erwachsenen- und Weiterbildung bisher nicht dagewesenen – trägerübergreifenden Zusammenarbeit, in der Partikularinteressen zugunsten einer feldweiten Professionalitätsentwicklung zurücktreten.

Im Projekt GRETA II werden von Dezember 2018 – November 2021 die GRETA-Konzepte und Instrumente erprobt und pilotiert. Ziel ist es, Erfahrungen zum Aufwand und Nutzen der unterschiedlichen Einsatzvarianten sowie zu Umsetzungsbedingungen zu sammeln. Alle Einsatzmöglichkeiten und Strukturen und Instrumente des GRETA-Anerkennungsverfahrens sollen pilotiert werden. Zur Schaffung nachhaltiger Strukturen für eine Anerkennung der Kompetenzen Lehrender hat sich das Konsortium geeinigt, auf die Selbstdurchsetzung der Instrumente im Rahmen von Pilotierungsmaßnahmen und somit auf die Überzeugungskraft des praktischen Nutzens von Kompetenzbilanzen für die verschiedenen Akteure zu setzen. Ziel ist es im Rahmen der Pilotierung insgesamt 1.000 Lehrenden ihre Kompetenzen validieren zu lassen und eine Reihe von Bildungseinrichtungen bei der Nutzung der Instrumente zu beraten.

Für die Umsetzung in der Erprobungsphase ist ein kontrastives Design aus zwei gegensätzlichen Strategien geplant:

  • Einerseits eine koordinierte Erprobung in Pilotregionen, die auf Infrastrukturen und die Beteiligung von Weiterbildungsverbänden, -verbünden und eine enge Anbindung an die für Weiterbildung zuständigen Ministerien auf Landesebene setzt. Es soll ein übergeordneter Hotspot (oder Zusammenschluss mehrerer Einrichtungen zu einem HotSpot-Bündnis) eingerichtet werden sowie weitere Nutzungspartner im Bundesland.
  • Darüber hinaus werden im Sinne einer Graswurzel-Strategie die GRETA-Instrumente bundesweit bei Nutzungspartnern eingesetzt und erprobt. Ziele sind das Sammeln von Erfahrungen und die Erprobung des Einsatzes des GRETA-Instrumentariums in der Praxis. Hierbei wird auf eine breite Repräsentation des gesamten Weiterbildungsbereichs unter Berücksichtigung der Pluralität der Einrichtungslandschaft geachtet.

Projektträger

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)

Förderer

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Kooperationspartner

  • Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB)
  • Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN (BAK AL)
  • Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (BBB)
  • Dachverband der Weiterbildungsorganisationen (DVWO)
  • Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE)
  • Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF)
  • Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)
  • Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV)
  • Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP)

Ansprechpartnerin

Barbara Menke
Telefon: (0202) 97 404 - 15
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Website

https://www.die-bonn.de/greta/


Laufzeit

01.12.2018 bis 30.11.2021