Rügen - Eine Insel im Wandel

Veranstaltung

Titel:
Rügen - Eine Insel im Wandel
Wann:
Sonntag, 3. Juni 2018, 09:00 Uhr - Samstag, 9. Juni 2018, 17:00 Uhr
Landesorganisation:
ARBEIT UND LEBEN Rheinland-Pfalz
Seminarnummer:
2104
Teilnahmebeitrag:
EZ 545,- EUR , DZ 445,- EUR (Anzahlung 175,- EUR )
Ort:
Rügen
Seminarleitung:
Marita Günther, Historikerin, Dozentin, Bildungsreferentin,

Beschreibung

Die größte Insel Deutschlands

Schon in der Steinzeit hatten sich Menschen auf der flächengrößten deutschen Insel angesiedelt und ihre Spuren hinterlassen. Die wasserreiche und fruchtbare Landschaft, die Vorkommen von Bernstein und Kreide, die Nähe der Handelsrouten und nicht zuletzt die reichen Fischgründe vor der Insel haben dazu geführt, dass es immer mehr Menschen herzog. Inzwischen leben hier ca. 72 000 Einwohner*innen. Lassen auch Sie sich von der beeindruckenden Natur und Geschichte der Insel verzaubern! War Rügen einst geprägt vom Fischfang, der Kreide, Bernstein und der Landwirtschaft - heute ist der Tourismus dominant. Eine Industrie finden wir hier nicht. Traditionsbetriebe, so die Fischverarbeitung, der Kreideabbau, das Kunsthandwerk und Dienstleistungen bestimmen die Wirtschaft.

Faszinierende Geschichte

In seiner bewegten Geschichte war Rügen Teil des Ranen-Reiches, gehörte danach zu Dänemark, Pommern, Schweden, Brandenburg und wieder Schweden, wurde von den Franzosen besetzt und fiel nach dem Wiener Kongress an Preußen. Nach Kaiserreich, Weimarer Republik, dem 3. Reich und dem 2. Weltkrieg wurde Rügen ein Teil der DDR. Seit 1990 gehört Rügen zu Mecklenburg- Vorpommern.

Vor über hundert Jahren entstanden auch die bekannten Badeorte Göhren, Baabe, Sellin und Binz mit ihrer einzigartigen Rügener Bäderarchitektur.

Rügen im Wandel

Auf dieser Bildungsreise beschäftigen wir uns damit, wie Rügen sich veränderte und wie es sich heute zeigt: Wird Rügen das Sylt des Ostens? Wie war es im 3. Reich, als man Prora erbaute und mit "KdF - Kraft durch Freude" Urlaubsplätze für ca. 20 000 Leute schaffte? Welchen Einfluss hatte die Verstaatlichung des Tourismus im Osten durch die FDGB-Heime? Und wie sieht es in der Landwirtschaft aus, in der es bis 1806 noch die Leibeigenschaft gab? Wie lebten die Bauern und Bäuerinnen zu DDR- Zeiten, und wie profilieren sich die Ökohöfe heute? Wie wird Tradition und Moderne gepflegt?

Das erwartet Sie:

  • Geschichte, Kultur und Leben auf der Insel
  • Gespräche mit Akteur*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen vor Ort
  • Neue Einsichten und Perspektiven zur Insel und ihren gesellschaftspolitischen Entwicklungen
  • Atemberaubende Aussichten auf Meer, Strand und Insel


Zielgruppe: Arbeitnehmende, Auszubildende, thematisch Interessierte

Konditionen: Eigene An- und Abreise, EZ oder DZ/Frühstück, Programm- und Fahrtkosten vor Ort

Gruppengröße: 8 - 16 Teilnehmende

Anmeldung bis: 03.05.2018

Bildungsfreistellung: Ja