Der Bundesarbeitskreis führt selbst keine Bildungsurlaube durch und kann auch keine näheren Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen geben. Bitte wenden Sie sich bei Interesse DIREKT an die regionalen Anbieter, nämlich an die jeweiligen Landesorganisationen.

Prag - die goldene Stadt - Europäische Geschichte und Gegenwart

Veranstaltung

Titel:
Prag - die goldene Stadt - Europäische Geschichte und Gegenwart
Wann:
Sonntag, 1. Juli 2018, 09:00 Uhr - Samstag, 7. Juli 2018, 17:00 Uhr
Landesorganisation:
ARBEIT UND LEBEN Rheinland-Pfalz
Seminarnummer:
2102
Teilnahmebeitrag:
EZ 550,- EUR / DZ 435,- EUR (Anzahlung 170,- EUR )
Ort:
Prag, Tschechien
Seminarleitung:
Katerina Smejkalova, Politikwissenschaftlerin und Germanistin (M.A.), angefragt

Beschreibung

Gepriesen als "Perle unter den Städten", als "Goldene Stadt" oder "Rom des Nordens" ist sie auch die Stadt des Prager Fenstersturzes von 1618, des Slawenkongresses von 1848, des Prager Frühlings von 1968 und der "Samtenen Revolution" von 1989. Vierhundert Jahre lang gab es hier ein Nebeneinander, Miteinander und auch Gegeneinander der böhmischen und deutschen Kultur, deren Zeugnisse sich mal malerisch, mal majestätisch an den Ufern der Moldau ausbreiten. Von der mehr als tausendjährigen Geschichte wie auch der bedeutendsten und ältesten jüdischen Gemeinde des Abendlandes zeugen im historischen Stadtkern viele Baudenkmäler. Romanische Kirchen und gotische Dome, barocke Paläste und Gärten, mondäne Jugendstil-Bauten, berühmte Kaffeehäuser und eine einzigartige kubistische Architektur machen aus ihr einen Ort, der seines gleichen auf der Welt sucht.

Wie lebt es sich in der Moldau-Metropole nach der Habsburger Zeit, heißen und kalten Kriegen, Deutscher Besatzung, Kommunismus, Prager Frühling und Wendezeit heute? Welche demokratischen und sozialen Errungenschaften sind heute erfahrbar, wie gestaltet sich das Zusammenleben von Gruppen unterschiedlicher Ethnien, religiöser Überzeugungen und sozialer Stellungen in der heutigen tschechischen Republik? Wie hat sich die Arbeitswelt seit 1989 entwickelt? Wer sind die Gewinner*innen dieser Entwicklung, wer die Verlierer*innen? Wie ordnet sich die gelebte Gegenwart in den politisch-historischen Kontext ein?

Wir stellen uns diesen und anderen Fragen in einer Stadt, deren Geschichte nicht nur durch Stein, Ziegel und Holz (wie beispielsweise in der Prager Burg) symbolisiert wird, sondern auch in den Menschen und ihrer Lebenswelt präsent und wirksam ist. Daher werden wir in Gesprächen mit Verantwortlichen und Betroffenen etwas über die politische, wirtschaftliche und soziale Lage vor Ort in Erfahrung bringen (geplant sind z.B. Besuche im Parlament, der Deutschen Botschaft, der Friedrich-Ebert-Stiftung, einer Gewerkschaft, einer Bildungsstätte, der Industrie- und Handelskammer, und ähnliche Begegnungen), können hier diskutieren und Fragen stellen. Dabei werden wir eine vielfältige Kultur kennenlernen und sie uns auch - ganz nach Gusto - kulinarisch einverleiben.

Das erwartet Sie

  • Ein anregendes Programm aus Begegnungen mit Akteur*innen aus dem sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bereich
  • Eine aktive Stadterkundung mit Burgviertel und Judenviertel im politisch-historischem Kontext
  • Eine Schifffahrt auf der Moldau mit gemeinsamen Essen und thematischem Austausch mit Partner*innen vor Ort
  • Kulinarische Genüsse in traditionsreicher Umgebung


Zielgruppe: Arbeitnehmende, Auszubildende, thematisch Interessierte

Konditionen: Eigene An- und Abreise, EZ oder DZ/Frühstück, Programm- und Fahrtkosten vor Ort

Gruppengröße: 12 - 16 Teilnehmende

Anmeldung bis: 23.04.2018

Bildungsfreistellung: Ja

Prag - eine der schönsten Städte Europas