Bitte beachten Sie, dass diese Bildungsurlaubsangebote nicht vom Bundesarbeitskreis, sondern von den Landesorganisationen von ARBEIT UND LEBEN veranstaltet werden. Nähere Informationen zu den Inhalten und organisatorischen Fragen geben Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort vor Ort sehr gerne.

Zur Anmeldung oder bei Rückfragen wenden Sie sich bei Interesse DIREKT an die regionalen Anbieter, nämlich an die jeweiligen Landesorganisationen.

Kreativer, Ideenreicher leben in Wien. Wie Menschen in Zeiten der explodierenden Mieten leben und wohnen wollen

Veranstaltung

Titel:
Kreativer, Ideenreicher leben in Wien. Wie Menschen in Zeiten der explodierenden Mieten leben und wohnen wollen
Wann:
Sonntag, 2. Juni 2019, 09:00 Uhr - Samstag, 8. Juni 2019, 17:00 Uhr
Landesorganisation:
ARBEIT UND LEBEN Hessen (Kontaktinformationen der Landesorganisation zeigen ...)
Teilnahmebeitrag:
640 EUR (Ü/F, DZ, P), EZ Zuschlag: 160 EUR
Ort:
Wien (Österreich), Hotel Kolping Wien Zentral, www.kolping-wien-zentral.at

Beschreibung

Jüngere und ältere Menschen in ganz Europa stehen vor persönlichen und finanziellen Herausforderungen, wie sie mit ihren finanziellen Mitteln, eine für sie passende Lebens- und Wohnform finden. Auch in Deutschland steigen Mieten, Eigentum wird unbezahlbar; Gehälter und Renten stagnieren hingegen. Obwohl 2030 jede/r Dritte über 60 Jahre alt sein soll, betrifft dieses Thema nicht nur die Älteren. Bereits jüngere Menschen stehen vor der Frage: Wie wird sich Wohnen und die Lebensgestaltung für Alle entwickeln?

Auch in Wien werden neue Möglichkeiten der Stadtplanung diskutiert, wie z.B. Gemeindebau, nachhaltiges und gemeinschaftliches Wohnen, Baugruppen sowie Stadtentwicklung. Daher werden wir uns in diesem Bildungsurlaub am Beispiel Wiens mit Modellen des gemeinschaftlichen Lebens in Österreich beschäftigen und dieses mit deutschen und anderen europäischen Projekten vergleichen Vieles davon wird uns in Exkursionen und in Gesprächen mit Fachleuten und Akteur/-innen begegnen und wir befassen uns auch mit unterschiedlichen Lebens- und Wohnformen für das Alter(n), indem wir verschiedene Wohnprojekte besuchen. Aber Wien und unser Thema verleiten auch zu Blicken in die Vergangenheit, z. B. beim Frauen-Stadtrundgang, im Architekturmuseum und in der Ausstellung "das rote Wien". Typisch für Wien sind die Gemeindebauten, die in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts als Antwort auf das soziale Elend in der Stadt entstanden. Wir fragen, wie sich diese Vergangenheit auf eine Architektur der Zukunft und die Bedürfnisse der Menschen auswirkt?