Bitte beachten Sie, dass diese Bildungsurlaubsangebote nicht vom Bundesarbeitskreis, sondern von den Landesorganisationen von ARBEIT UND LEBEN veranstaltet werden. Nähere Informationen zu den Inhalten und organisatorischen Fragen geben Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort vor Ort sehr gerne.

Zur Anmeldung oder bei Rückfragen wenden Sie sich bei Interesse DIREKT an die regionalen Anbieter, nämlich an die jeweiligen Landesorganisationen.

Europastadt Görlitz-Zgorzelec - europäisches Vorbild einer inklusiven Stadt?

Veranstaltung

Titel:
Europastadt Görlitz-Zgorzelec - europäisches Vorbild einer inklusiven Stadt?
Wann:
Sonntag, 12. Mai 2019, 09:00 Uhr - Freitag, 17. Mai 2019, 17:00 Uhr
Landesorganisation:
ARBEIT UND LEBEN Hessen (Kontaktinformationen der Landesorganisation zeigen ...)
Teilnahmebeitrag:
390 EUR (Ü/F, DZ, P), EZ Zuschlag: 90 EUR
Ort:
Görlitz, Hotel Obermühle, www.obermuehle-goerlitz.de

Beschreibung

Der östlichste Zipfel Deutschlands - mitten im Dreiländereck Polen, Tschechien und Deutschland liegend - ist Görlitz Sinnbild für viele Konflikte und Möglichkeiten, die auch an weiteren Orten in Deutschland und der Europäischen Union sichtbar werden.

Es ist eine Grenzstadt, die uns zwingt, über Alters- und Ländergrenzen sowie die Grenzen des Möglichen nachzudenken.

Eine Stadt, die auch Pensionowitz genannt wird, da über 1/3 der Bevölkerung älter als 65 Jahre ist, und die sich trotzdem das Siegel einer "familienfreundlichen Stadt" erworben hat.

Görlitz bietet eine pittoreske Altstadt, gerne genutzter Produktionsort für historische Filme, und ihren Jugendlichen und jungen Erwachsenen scheinbar dennoch viel Freiheiten für Schaffung und Gestaltung von Räumen, in denen solidarisches Leben neu gestaltet und erprobt werden kann.

Eine Stadt, die jungen wie alten Menschen, aus Deutschland, Polen, der Europäischen Union und ganz anderen Winkeln der Welt, ein Zuhause geworden ist und damit einen neues Diskurs um diesen Begriff ermöglicht.

Wir wollen miteinander und mit den verschiedenen Akteur*innen der Stadt diskutieren, was eine Stadt lebenswert und lebensmöglich macht. Welchen Anspruch haben Menschen an Wohnraum im Laufe ihres Lebens und wie kann dieser optimalerweise gestaltet und nutzbar gemacht werden? Welche neuen Formen des Zusammenlebens prägen unseren Alltag und wie kann eine gesellschaftliche und kulturelle Partizipation, über soziale Alters- und Kulturgrenzen hinweg funktionieren?