Bitte beachten Sie, dass diese Bildungsurlaubsangebote nicht vom Bundesarbeitskreis, sondern von den Landesorganisationen von ARBEIT UND LEBEN veranstaltet werden. Nähere Informationen zu den Inhalten und organisatorischen Fragen geben Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort vor Ort sehr gerne.

Zur Anmeldung oder bei Rückfragen wenden Sie sich bei Interesse DIREKT an die regionalen Anbieter, nämlich an die jeweiligen Landesorganisationen.

Armes Berlin, reiches Berlin - von der wachsenden Ungleichheit in einer Stadt ... und weltweit

Veranstaltung

Titel:
Armes Berlin, reiches Berlin - von der wachsenden Ungleichheit in einer Stadt ... und weltweit
Wann:
Montag, 4. November 2019, 09:00 Uhr - Freitag, 8. November 2019, 17:00 Uhr
Landesorganisation:
ARBEIT UND LEBEN Berlin (Kontaktinformationen der Landesorganisation zeigen ...)
Seminarnummer:
18-56045
Teilnahmebeitrag:
140,- Euro, ermäßigt 70,- Euro (Teilverpflegung)
Ort:
ARBEIT UND LEBEN, Kapweg 4, 13405 Berlin, Nähe U-Bahnhof Kurt-Schuhmacher-Platz
Seminarleitung:
Adrian Scholz, Anne Zetsche

Beschreibung

Kaum irgendwo in Deutschland ist die soziale Ungleichheit so stark zu spüren, wie in der Hauptstadt. Auf engstem Raum leben in Berlin Jungunternehmer*innen, Neureiche und Tourist*innen, Obdachlose, prekär Beschäftigte und Flüchtlinge zusammen. Berlin steht für Vielfalt, Offenheit und Toleranz. Doch wie viel Ungleichheit verträgt eine Stadt? Wie wird das Zusammenleben in Berlin zukünftig aussehen, wenn die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergeht? Wie sieht es in der restlichen Bundesrepublik und weltweit aus? Führt eine wachsende globale Ungleichheit nicht zwangsläufig zu einem globalen Ungleichgewicht, das aktuelle Krisen und Konflikte weiter verschärft und die Welt, wie wir sie kennen, nachhaltig verändern wird? Und welche Möglichkeiten haben Berliner Politiker*innen und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure in einer globalen Welt noch, um durch lokale Maßnahmen Ungleichheit zu reduzieren? Das Seminar untersucht anhand von aktuellen und historischen Entwicklungen soziale Ungleichheiten und räumt dabei mit manchem Vorurteil auf. Das Ziel ist es, ein und dieselbe Stadt aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen und zu erleben. Dabei geht es uns auch um extreme Perspektivwechsel: Wir werfen einen Blick auf Berlin von oben und lassen uns auf die Sicht von Obdachlosen ein. Wir sprechen mit Politiker*innen und Expert*innen über die Ursachen und Folgen der wachsenden Ungleichheit und diskutieren mit Aktivist*innen über Möglichkeiten, sich gegen die Ungleichheit in der Stadt zu engagieren.