Bitte beachten Sie, dass diese Bildungsurlaubsangebote nicht vom Bundesarbeitskreis, sondern von den Landesorganisationen von ARBEIT UND LEBEN veranstaltet werden. Nähere Informationen zu den Inhalten und organisatorischen Fragen geben Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort vor Ort sehr gerne.

Zur Anmeldung oder bei Rückfragen wenden Sie sich bei Interesse DIREKT an die regionalen Anbieter, nämlich an die jeweiligen Landesorganisationen.

Die Clubkultur - im Spannungsfeld zwischen Politik, Stadtentwicklung und Stadtimage

Veranstaltung

Titel:
Die Clubkultur - im Spannungsfeld zwischen Politik, Stadtentwicklung und Stadtimage
Wann:
Montag, 20. Mai 2019, 09:00 Uhr - Freitag, 24. Mai 2019, 17:00 Uhr
Landesorganisation:
ARBEIT UND LEBEN Berlin (Kontaktinformationen der Landesorganisation zeigen ...)
Seminarnummer:
19-56022
Teilnahmebeitrag:
140,- Euro, ermäßigt 70,- Euro (Teilverpflegung)
Ort:
ARBEIT UND LEBEN, Kapweg 4, 13405 Berlin, Nähe U-Bahnhof Kurt-Schuhmacher-Platz
Seminarleitung:
Eberhardt Elfert, Katharina Wolf

Beschreibung

Die Clubkultur ist einer der größten Imagefaktoren der Hauptstadt und lockt jedes Wochenende tausende Touristen zum Feiern in die Stadt. Clubs bieten geschützte Räume in denen nach der "Do-it-youself" Strategie ein Gefühl der Freiheit und Gleichberechtigung geschafften wird. Wie aber hat sich diese Szene aus einer geteilten Stadt mit unterschiedlichen Werten nach der Wende entwickeln können? Wer sind die Protagonist*innen, die hinter der Clubkultur stehen und was sind ihre Ziele, Aufgaben und Wünsche für die Stadt?

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen wird die Entstehung der elektronisch produzierten Musik sowie die Stadtgeschichte Berlins insbesondere der letzten 30 Jahre betrachtet. Dazu gehört insbesondere die Entwicklung der Bezirke Kreuzberg-Friedrichshain, Prenzlauer Berg, Mitte und Treptow-Köpenick.

Es werden die Produktions- und Wirkstätten der Berliner Clubkultur besucht und Informationsgespräche zu szenerelevanten Themen geführt. Diese beginnen beim Clubbetrieb, über technische Abläufe, DJing, der Kultur- und Musikproduktion bis hin zur intensiven Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern.

Die Clubszene nimmt einerseits eine identitätsstiftende Rolle für das Stadtimage ein und ist andererseits mit Verdrängung durch Investorenprojekte und Nachverdichtung für Wohnraum in einer wachsenden Stadt konfrontiert. Akteurinnen und Akteure der Szene beschäftigen sich mit unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Problemstellungen und versuchen gleichzeitig ihre eigenen kulturellen Ansprüche mit der Wirtschaftlichkeit ihrer Unternehmen sowie dem Wunsch nachhaltig zu Handeln in Übereinstimmung zu bringen.

Auch wenn Begriffe wie Geschichte und Politik sehr abstrakt klingen, ist letztlich festzustellen, dass jede und jeder Einzelne ein Teil davon ist und diese auf unterschiedliche Art und Weise mitgestalten kann.