Der Bundesarbeitskreis führt selbst keine Bildungsurlaube durch und kann auch keine näheren Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen geben. Bitte wenden Sie sich bei Interesse DIREKT an die regionalen Anbieter, nämlich an die jeweiligen Landesorganisationen.

Zeigen wie es ist?! Erzählweisen im Dokumentarfilm und seine gesellschaftliche und politische Einordnung

Veranstaltung

Titel:
Zeigen wie es ist?! Erzählweisen im Dokumentarfilm und seine gesellschaftliche und politische Einordnung
Wann:
Montag, 22. Januar 2018, 09:00 Uhr - Freitag, 26. Januar 2018, 17:00 Uhr
Landesorganisation:
ARBEIT UND LEBEN Berlin
Seminarnummer:
18-56004
Teilnahmebeitrag:
Teilnahmebeitrag: 130,- Euro, ermäßigt 65,- Euro (Teilverpflegung)
Ort:
Ort:
Seminarleitung:
Seminarleitung: Hanna Prenzel, Maria Seidel

Beschreibung

Mit den Begriffen 'Wahrheit, Echtheit, Authentizität und Objektivität' werden auf der Filmleinwand oftmals Dokumentarfilme assoziiert. Ihnen wird in den meisten Fällen eine gesellschaftspolitische Funktion zugesprochen. Spielfilme hingegen scheinen durch ihren offensichtlich fiktionalen Charakter eher der Unterhaltung, Entspannung und dem Eintauchen in eine andere Welt zu dienen. Im Seminar wird der Frage nachgegangen, was Dokumentarfilm eigentlich ist oder können sollte. Sind Dokumentarfilme in erster Linie wirklich Instrumente der Aufklärung, Bewertung und Bewusstwerdung gesellschaftlicher Missstände? Oder liegt ihr Potenzial darüber hinaus auch in der Schaffung eines künstlerischen und experimentellen Blicks auf die Welt? Welche Rolle spielen Inszenierung und Verfremdung sowie die Subjektivität der/s Filmemacher*in im Dokumentarischen?

Das Seminar beschäftigt sich mit unterschiedlichen Dokumentarfilm-Genres - von autobiografischen Filmen über Web-Dokus bis hin zu Mockumentaries - und hinterfragt dabei immer wieder wie Dokumentarfilme den Zuschauer*innen gesellschaftskritische Handlungsoptionen aufzeigen können. Dabei wird sich Dokumentarfilmen sowohl von theoretischer als auch von praktischer Seite gewidmet.

So wird die Geschichte und Entstehung des Dokumentarfilms behandelt werden, die Seminargruppe trifft Dokumentarfilmemacher*innen, Akteur*innen und Vertreter*innen aus der Berliner Szene und wird mit ihnen ihre aktuellen Filme diskutieren, Produktionsbedingungen kennenlernen und Einblicke in ihren Alltag erhalten. Bei einem Besuch der größten selbstorganisierten Filmschule Europas, der filmArche e.V., werden darüber hinaus junge Filmschaffende kennen gelernt, die ihren Unterricht selbst gestalten und sich abseits von großen, staatlichen Filmschulen selbst organisieren.


Für die Seminar wird Ihnen der Bescheid über die Anerkennung als Bildungsurlaub circa sechs Wochen vor Seminarbeginn zugeschickt. Soweit nicht anders angegeben, finden die Seminare bei ARBEIT UND LEBEN, Kapweg 4, 13405 Berlin, Nähe U-Bahnhof Kurt-Schuhmacher-Platz, statt. Bei einigen Seminaren können Fahrtkosten für den ÖPNV und/oder Eintrittspreise für ausgewählte Seminarpunkte hinzukommen. Die meisten Seminare sind sehr laufintensiv und nicht barrierefrei.